…wiener (foto-) „gschichterln…“

moin zusammen,

…er kennt „jeden bordstein mit vornamen“, alle u- und trambahnlinien aus dem kopf. er hat ein profundes gesamtwissen über sehenswürdigkeiten und historien seiner heimatstadt. mein freund joschi hat hier den allergrössten teil seines lebens als gemüsehändler verbracht. ein waschechter wiener also. so einen „privatguide“ als freund und begleiter an der seite zu haben ist natürlich ein grosses geschenk. getreu joschis motto: „reiner, lass uns kilometer sparen“… hat er  mich „streckentechnisch“ zielsicher an die interessantesten plätze geführt; gespickt mit reichlich „gschichterln“ und infos. ganz herzlichen dank lieber joschi; auch für dein geduldiges warten, wenn ich „ab und zu“ mal die kamera in der hand hatte: „es waren wenige, aber köstliche augenblicke mit dir“.  🙂

meine (fotografen-) augen sahen bisher keine stadt, die so sauber und baulich, wie infrastrukturell herausgeputzt ist, wie wien. dazu kommt ein enorm verkehrsberuhigtes zentrum. der innenstadtkern ist im prinzip fussgängerzone. nur taxis und pferdekutschen kreuzen den weg. die kaum vorstellbare verdichtung von kultur und baulichen meisterwerken auf so engem raum habe ich noch nicht erlebt. hier spürt man die über hunderte jahre gewachsene kultur, die vielschichtige kunst und das kultivierte leben, fast körperlich.
und das, obwohl mich nicht eines der unzähligen opern-/theaterhäuser, museen oder ausstellungshäuser von innen gesehen hat, sondern ich nur die „verpackungen, quasi die körperlichen hüllen“ im focus hatte. das war sicherlich nicht mein letzter besuch hier, denn: „wien, die kulturhauptstadt europas“ hat begeistert!!!
alle aufnahmen mit nikon z6 und z7, z 24 mm f1.8 und z 85 mm f 1.8; kein stativ, keine mehrfachbelichtungen
und hier nun ein paar fotografische wiener-kurz-gschichterln: