…sorbas lebt…

moin zusammen,

ich bin zurück aus griechenland. ein fotografisches ziel dieser reise war es, portraits „starker gesichter“ zu machen. und zwar von menschen, die hier in der „mani“ leben.

soll dieses vorhaben chancen auf erfolg haben, ist es wie in der wildlife-fotografie. ohne local-guide geht fast gar nichts! so fand ich in yiannis, ein guter freund meines sohnes, genau den richtigen. er kommt von hier, „kennt sie alle“ und ist nicht nur als „türöffner“ mit herzlicher freundlichkeit gesegnet. bei seinem anblick freut sich das jeweilige gegenüber; ich sitze in der „zweiten reihe“. yiannis erklärt den protagonisten meine absicht und wenn es an der zeit ist, kommt die kamera zum einsatz. besser geht nicht!!!

so wild, individuell, unbeugsam und einzigartig wie das gesicht vom oben und unten gezeigten christos ( ich nenne ihn einfach „sorbas“) geprägt ist, ist auch die landschaft hier. der charakter dieses lebensraumes spiegelt sich in der „landkarte“ der gesichter wieder.

wenn ich aus dem fenster schaue, erblicke ich den ort stoupa. hier hat nikos kazantzakis die geschichte von „alexis sorbas“ zu papier gebracht. tatsächlich hat sich die wahre geschichte um das verlassene braunkohlebergwerg auch hier abgespielt. vermutlich in den 1920er oder 1930er jahren. der „ort des geschehens“ wurde im buch allerdings nach kreta velegt. kazantzakis befürchtete von „den hiesigen“ diverse schwierigkeiten, da sie bei den handlungen nicht besonders gut wegkamen.

besonders herzlichen dank an yiannis. ohne ihn wären die aufnahmen schwer möglich gewesen

christos (alias sorbas):

der priester:

 

fischer mit seiner frau agios nikolaos:

fischer petros aus agios nicolaos:

fischer:

der wirt vom kafenion in milea, (vor seinem eigenen militärportait):

Yiannis, my „personal guide“:

taki:

mitros (den kennen sie alle hier):

jorgos:

kostas, der hirte: