…arktis eiskalt…teil 1

 

liebe fotofreunde,

ausgangspunkt meiner arktisexpedition war das inselarchipel „svalbard“ mit der ortschaft „longyearbyen“. diese „stadt“ ist mit seinen 25oo dauerhaften einwohnern nicht nur eine der weltweit nördlichsten siedlungen; mit 18 grad minus im märzdurchschnitt ist es hier auch immer frisch…mit windchill bei schnell mal über 30 grad minus, brutal kalt. vor meiner eigentlichen reise mit dem schiff „origo“ nehme ich mir immer ein paar tage zeit, um die hier lokal lebenden tiere zu finden. im winter reduziert sich das an land im wesentlichen auf drei überlebenskünstler: arktisches rentier, polarfuchs und schneehuhn. die rentiere sind hier angesichts der extremen witterungsbedingungen „kleiner gebaut“ als ihre „festlandskollegen“ in norwegen. fressen sie sich im herbst eine mehrere zentimeter dicke fettschicht an, müssen sie im winter davon zehren. gleichzeitig äsen sie trockene gräser und flechten. wie ein so großes tier damit überleben kann ist schwer nachzuvollziehen.

der „star“ der weißen „surviver“ ist der polarfuchs. sein fell hat die besten isoliereigenschaften aller säugetiere. er kann temperaturen von bis zu minus 80 grad überleben!!!

rentier und fuchs bekam ich vor die kamera, die „ptarmigans“ oder arktischen schneehühner konnte ich leider nicht finden.