…making of vom schwanenshooting…

liebe fotofreunde,

ich staune immer, wie kreativ, oder einfacher ausgedrückt: wie bekloppt muss man sein, wenn es darum geht, tiere in ihrem lebensraum einfach mal „anders“ abzulichten. die „split-fotografie“ mit meinen teichschwänen ist so eine herausforderung. derer schwierigkeiten gibt es gleich mehrere: die lichtverhältnisse über und unter wasser sind völlig unterschiedlich, das wasser ist sehr trüb, die tiere müssen da sein, ganz ganz nah; sind sie da, bringen sie durch ihre bewegungen wassertropfen und schmutzpartikel vor die frontlinse, die kamera muss alleinstehend und ohne stativ in eine stabile position gebracht werden…die einstellwerte der kamera können nicht manuell verändert werden…dazu kommt noch die „bocksteife plastiktüte“ (die schutzhülle) von ewa-marine, die wirklich sehr schwierig zu bedienen ist…usw… (es lebe die herausforderung)

und dann muß man noch obacht geben, das „vater schwan“ sich nicht mit dem ganzen gerödel raus auf den teich macht…zumindest hat er es probiert…  🙂

fazit: je größer die herausforderung, desto besser muß die vorbereitung sein.

das muss den „geschätzten betrachter“ im grunde auch überhaupt nicht interessieren. wie immer zählt (für mich) ausschliesslich nur das, was hinten herauskommt: nämlich das ergebnis!

hier nun trotzdem ein paar dokumentationen über „den weg“ zum bild.

test in der badewanne mit der vorstellung, die milchflasche sei der „gründelnde elkershäuser milchschwan“… in der wanne mit glasklarem harzwasser super easy. in der teichbracke des schwänchenteiches höchst schwierig.

das ganze mit blitzauslöung im wasser, wobei der blitz sich über wasser befindet. und schliesslich die kamera im einsatz. bei 14 mm brennweite müssen die tiere nur ganz wenige zentimeter vor der linse sein…sonst wird das nix…

 

und das ist heute rausgekommen: