…muss ich mir jetzt sorgen machen…?

liebe fotofreunde,

mantrisch verkünde ich seit jahren: „makro-  und autobahnbrücken kann ich fotografieren, wenn ich alt bin…“ mir war das ringen bei den makros um die millimeter im schärfebereich, das ganze „handwerkliche generve“ wie sauberer aufbau des statives, ausrichten der kamera, ständig ist das insekt woanders, etc. immer zuwider.  vor allem aber: „kleinlich“ 🙂

allein die vorstellung daran löste bei mir mittelschweres unwohlsein aus. „das ist was für filigrane perfektionisten mit kleinem karo“ habe ich (frecherweise) immer (nur) gedacht und es entsprach überhaupt nicht annähernd meinem kredo: „fette linse, fettes stativ und los kann es gehen“.  aber die welt besteht ja bekanntlich nicht nur aus eisbären, brunftigen hirschen und wölfen…. auch das kleine, unscheinbare ist teil des ganzen. um das zu verstehen bedarf es wohl eines gewissen „älter- werdens“ oder reifeprozesses…und der tritt (möglicherweise) gerade bei mir ein…

kurzum: die langen linsen sind meine mir bestens vertraute welt…das ringen um den millimeter ist mir weitgehend fremd. das vorgehen, das sich annähern und auch die neuen arbeitsprozesse sind doch wesentlich anders und müssen erst geübt werden.  und das mache ich gerade; immer noch mit leichtem widerstand… (ich befürchte, der wird wohl bleiben) und trotzdem macht es spass sich der welt „des (vermeintlich) kleinen und unscheinbaren“ etwas anzunähern und erste erfahrungen zu machen… soviel kann ich jetzt schon sagen: „hartes brot – die macro-welt“…da will ein gutes foto erst einmal gemacht sein…

…dann schauen wir mal, wann die autobahnbrücken dran sind…   🙂

hier meine ersten macro-versuche:

habichts?-frühstücksreste einer taube…